Mediation ist nachhaltig.

In Deutschland wird bei Konflikten oft der Anwalt eingeschaltet, man versucht vor Gericht Recht zu bekommen oder wendet sich an eine Schlichtungsstelle. Kommen diese Verfahren zu ihrem Abschluss, dann gibt es in der Regel Sieger und Verlierer. Handelt es sich um Konflikte innerhalb eines Arbeitsverhältnisses, dann ist es häufig so, dass eine fruchtbare Zusammenarbeit nach dem Schiedsspruch nicht mehr möglich ist. Ähnlich verhält es sich bei Konflikten im privaten Bereich – auch hier bekommt zuletzt eine Partei das Recht zugesprochen, aber damit gibt es noch keinen Frieden, keine nachhaltige Konfliktlösung. Das Urteil oder der Schiedsspruch lässt Sieger und Verlierer zurück. Damit sind Folgekonflikte vorprogrammiert.
Im Gegensatz dazu verfolgt die Mediation einen komplett anderen Ansatz. Hier geht es darum, gemeinsam die Bedürfnisse oder Interessen herauszufinden, deren Nichterfüllung  zu dem Konflikt geführt hat. Sind erst die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Bedürfnissen der beteiligten Parteien herausgearbeitet, dann lässt sich auch leichter eine Lösung finden, die beiden (oder allen) Konfliktparteien gerecht wird. Es bleiben nur noch Gewinner zurück. Dadurch können die Beteiligten nach dem Verfahren wieder miteinander reden, handeln und/oder arbeiten. Der Konflikt ist nachhaltig gelöst.

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